Tag 20

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Tag 20 – Roadbook vervollständigen – Mercedes Benz – Mount Nebo - Mövenpick Ressort Totes Meer

Nun haben wir an diesem Morgen den Stress, das Roadbook fertig zu stellen. In operativer Hektik wird nach dem Frühstück gedruckt, geklebt und alle Aufgaben gecheckt. In der Zwischenzeit lösen Kalli und Mo die letzte Aufgabe - die Rube Goldberg Maschine. Das ist eine “Nonsens-Maschine” die einen sinnlosen Zweck über unnötig viele Schritte erfüllt. Schaut euch einfach das Video an!

Schließlich haben wir alles fertig und begeben uns, wie der Rest zu Mercedes-Benz in Amman. Es fiel gestern auf, dass einer der Reifen von Demut eine fette Beule an der Seite hat, also tauschen wir diesen zur Sicherheit und die coole Tuningfelge aus Bursa (Türkei) kommt zum Einsatz. Vom OK-Jochen bekommen wir den Tipp heute über Mount Nebo zu fahren. Das ist der Berg auf dem Mose angeblich auf das gelobte Land blicken durfte.

Wir fahren wieder mit Meh und Fehlzündung. Doch schon nach kurzer Zeit fällt der Tank eines der pinken Fronteras quasi auf den Boden. In langer Reparaturarbeit wird der Tank schließlich mit Spanngurten wieder befestigt und es geht nach 1h Verzögerung weiter. Als wir den richtigen Weg suchen, beschließt Schorsch schon vor zu fahren, um nochmal das Tote Meer inklusive 5* Resort ausgiebig nutzen zu können, an welchem wir heute nächtigen. Wir kommen stattdessen auf eine Offroadpiste. Es geht langsam aber stetig voran, bis Stephan vom Team Fehlzündung auf die Idee kommt einen relativ steilen Berg ohne Geländeübersetzung hoch zu fahren. Schlechte Idee. Das Hauptmassekabel brennt durch, er rollt rückwärts den Berg herunter und bleibt schließlich schräg am Hang stehen… Es wird wieder gebastelt. In der Zwischenzeit machen die unten stehenden Autos Bekanntschaft mit einem Einheimischen der direkt für alle Tee machen lässt von seinem Sohn. Dafür bekommt dieser einen Fußball geschenkt, den er aber erst verschämt annimmt, als der Vater es erlaubt. Wir machen Fotos, trinken Tee und fahren weiter - eine tolle Erfahrung.

 

Schließlich kommen wir zum Mount Nebo. Wir haben durchgetauscht; Sarah fährt bei Kalli mit, Simon bei Mo. Direkt vor dem Pass hält das vorletzte Auto der Pinken an um Fahrer zu tauschen. Da Simon quengelt, dass er Pipi muss hält der Terrano auch.

Geschichte aus dem Terrano:

Als wir wieder losfahren ist der Frontera schon nicht mehr zu sehen, jetzt geht es auf den Pass. Da die Pinken immer wieder Witze über die Leistungsschwächen des Terrano gemacht haben, war es jetzt an der Zeit für Vergeltung. Schon bald ist der erste Frontera wieder zu sehen. Über Funk hören wir den 2. (Navigations-)Frontera darauf hinweisen, dass die anderen gerne überholen dürfen und wir uns oben sehen. Dank Massekabel, Tank und weiteren Einschränkungen geht ihnen einiges an Leistung ab. In der Zwischenzeit sind wir schon am ersten Frontera vorbei gezogen und haben den Meh-Omega im Blick. Auf einer langen Geraden bergauf wird er kurzerhand vernascht. der 2. Frontera ist nun nicht mehr weit und hat der Immensen Japan-Power im Nissan nichts entgegen zu setzen. Die letzten 3 Fahrzeuge sind bald zu sehen; Mondeo, Volvo und vorne weg ein 5er BMW. Diese sind auf Verkehr aufgelaufen. Nur der BMW kommt vorbei, wir nutzen den Schwung um im 2. Gang bei 6500 Umdrehungen und 70km/h an Mondeo, Volvo und dem Verkehr vorbei zu ziehen und kurz im Anschluss direkt hinter dem BMW oben einzufahren. Was ein Ritt!

Auf dem letzten Stück zum toten Meer sehen wir noch einen beeindruckenden Sonnenuntergang über dem Meer und kommen an einem Parkplatz vorbei wo sich scheinbar die Jugend von Jordanien trifft und Burnouts macht, mit Motorrädern auf und ab fährt oder einfach Shisha raucht. Da man von hier einen furchtbar schönen Blick über totes Meer und Israel hat, kein Wunder. Wir sind im Hotel Mövenpick einquartiert für die Nacht. Trotz “besonderer Rallyepreise” sind Bier und Essen teuer. Zum Glück dürfen wir die Flasche Whiskey “ausnahmsweise” mit aufs Hotelgelände nehmen. Es ist kurz nach dem Sonnenuntergang. Wir gönnen uns ein Bier, treffen uns dann wieder mit Rebecca und Basti, die in der Zwischenzeit schon schwimmen waren. Zusammen gehen wir essen ins Buffetrestaurant (viele Alternativen gibt es ja nicht). Zumindest ist es lecker. Im Anschluss holen wir unsere letzten Stempel für das Carbecue und die Rube Goldberg Maschine, dann geben wir das Roadbook ab (nicht bevor Sarah nicht noch einen extra Zusatzpunkt für den einzigen Rechtslenker im Feld erhalten hat). Der abend ist recht ruhig, Sarah, Simon Kalli und Mo bestellen sich einen Kübel Eiswürfel aufs Zimmer und genießen den Jack Daniels. Josh und Stephan von Fehlzündung leisten uns dann noch aktive Trinkhilfe, dann gehts ins Bett, denn morgen müssen wir früh raus!

 

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