Tag 12 - 13

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Tag 12 – Strand in Dalyan und Richtung der Touristenhochburg Side

Heute soll es erst um 14 Uhr losgehen und am Abend vorher wurde bereits vereinbart, dass die Zeit redlich am Mittelmeer beim nächstgelegenen STrand genutzt werden sollen.

Da unsere Autos vor dem Hotel standen und glücklicherweise nicht zugeparkt auf dem zentralen Fahrerlager Parkplatz, waren wir ungebunden und konnten nach dem Frühstück abdüsen.

Kalli ließen wir zurück, damit er eine Mütze Schlaf nachholen konnte. Zwar wurde das überdurchschnittlich lange Autofahren längst nicht zur Qual bisher, doch ist eine Abwechslung definitiv nicht schlecht, dachten sich Sarah und Simon. Und so liehen sie sich 2 Fahrräder der Hotelbesitzer aus und machten sich kurz vor Schorsch und Terrano Hoffnung auf den Weg zum 10km entfernten Strand. Nach kurzem Halt und Aufpumpen des Reifens an der Tankstelle ging es los - wie sich später herausstellte, in die falsche Richtung. Sarah’s Fahrrad machte bereits komische Geräusche, aber dem schenkten wir erst keine Beachtung. nach ca. 2 gefahrenen Kilometern verhakte sich die Gangschaltung jedoch zum ersten Mal. Mit Muskelkraft und Gefühl zugleich konnte Simon die Panne beheben und gefolgt von einem wütenden, bellenden und ziemlich schnellen Hund ging es weiter auf einen Schotterweg. Dort kamen erstmals Zweifel über die Richtigkeit des WEges auf, also besser umdrehen und fragen. Kurzum wieder verfolgt von demselben kläffenden und nicht wohlgesinnten Hund erreichten wir mit gefühlten 80km/h und mittlerweile einem wieder fast platten Reifen einen freundlichen EInheimischen, der mit seinem Auto (ohne Rückspiegel) voranfuhr und uns den Weg zeigt. So kamen wir die gefahrenen Meter wieder auf selber STrecke zurück, vorbei an der Tankstelle, dem Fahrerlager sowie unserem Hotel. Kurzer Stop und neuer Versuch, diesmal in die richtige Richtung! Die anderen mussten zwischenzeitlich wohl bereits am Strand liegen… wenn sie nicht gar schon Sonnenbrand hatten :) Leider hat die Gangschaltung von Sarah’s Rad letztendlich 800m nach Start Nummer 2 den Geist aufgegeben, sich verhakt und die Kette in Mitleidenschaft gezogen.

So gaben wir auf, setzten uns in den Volvo und fuhren mit dem Auto den anderen hinterher. Am menschenleeren, wunderbaren Strand angekommen, konnten wir uns mit einem Sprung ins kühle Nass belohnen!

Insgesamt 2,5 h verweilten wir uns mit STeine Weitwerfen, Felsenklettern, Schwimmen und Sonnen in Dalyan, nach wie vor alleine und ohne andere Touristen oder Besucher. Übrigens: Basti ist ein Ass im STeinewerfen und übers Wasser springen lassen! Nach Ankunft im Hotel konnten wir noch ein Zimmer nutzen, um alle unter die Dusche zu springen, während Basti und Rebecca auch Schorsch eine Wäsche unter neugierigen Blicken der Passanten gönnten.

 

Pünktlich um 14 Uhr ging es dann zurück zum Fahrerlager, wo wir noch in der örtlichen Bäckerei Proviant besorgt haben und der mittlerweile schon bekannten Zeremonie (der Rede des Bürgermeisters sowie Übergabe eines offiziellen Rallye Schildes durch das Organisationskommittee) beiwohnten. Danach ging es endlich wieder auf die Straße - schon komisch, so einen halben Tag außerhalb des Autositzes zu verbringen.

Gemeinsam wurde vorab beschlossen, an der Mittelmeerküste entlang zu fahren anstatt der schnelleren Variante durch das Land. Eine gute Entscheidung, wie sich bald herausstellte, denn die Sicht von der Straße auf das scheinbar endlose Meer war unbezahlbar! Hinter jeder Kurve bot sich ein neuer Anblick von türkis-blauem Wasser, steilen Klippen sowie kleinen Buchten und Stränden. Zwar kamen wir nur mäßig voran bei ca. 30-40km/h die Stunde, aber lohnenswert war jede Minute davon.

Wir machen in Ülüdeniz und Patara halt für zwei der angeblich schönsten Strände der Türkei.

Als es dunkel wird, quietscht der Keilriemen von Terrano Hoffnung wieder enorm beunruhigend. Bei einem kleinen Stop findet Basti dann auch die Ursache; zu schmal, zu alt und schon, wie sich bei den Reparaturarbeiten im Anschluss herausstellt, bis zum Anschlag gespannt. Also so viele Verbraucher wie möglich vom Strom nehmen, und wir haben eine quietschfreie Fahrt. Bei den Reparaturversuchen lernen wir noch den netten Besitzer des Hotels kennen, vor dem wir angehalten haben. Er spricht relativ gut deutsch und hilft uns mit neuen Keilriemen und benötigten Schrauben. Den Cai müssen wir leider ablehnen, da wir schon spät dran sind.

Für unser Ziel wurde uns zwar eine Beach Party versprochen, allerdings war die zeitlich so geplant, dass es sogar eng geworden wäre, wenn wir die schnellste Route genommen hätten. Von den Teams, die es auf die Party geschafft haben, haben wir im nachhinein erfahren, dass es sich sowieso nicht gelohnt hätte. Side selbst ist ein riesiger Touristenort. Unser Rallye-Parkplatz ist auf dem Parkplatz eines riesigen Hotels. Wir machen das beste daraus und sitzen mit Fehlzündung und meh noch etwas zusammen um einiges an Bier zu vernichten.

 

Tag 13 – Mersin – Übergabe der Autos an die Fähre - Adana

In Side ging es wieder um 10 los. Tagesziel ist Mersin wo am späten abend die Fahrzeuge verschifft werden sollen. Wie wir später erfahren, gab es hier sogar noch den Besuch einer lokalen Schule, wurde aber beim Start vom OK verschwitzt, wodurch nur Team meh und Team Fehlzündung noch abgefangen und mit dorthin geschleift wurden.

Die Straße nach Mersin führt wieder direkt an der Küste entlang und ist, wie am Tag zuvor, atemberaubend. Um auch ja rechtzeitig am Hafen zu sein, beschließen wir heute keine großen Stops zu machen. So finden wir uns bereits gegen 19 Uhr am Hafen ein und stellen unsere Fahrzeuge auf dem Parkplatz davor ab. Ein Stückchen weiter haben wir einige Restaurant-Schiffe gesehen. Wie sich im Anschluss an den Promenaden Spaziergang herausstellte, waren diese nur optisch ansprechend, nicht jedoch kulinarisch. Der Burger King gegenüber lieferte zumindest westliche Toiletten und einen Nachtisch für den ein oder anderen. Zurück am Hafen haben sich mittlerweile auch andere Teams eingefunden. Wir räumen noch an unserem Handgepäck herum, schließlich geben wir die Autos nun 2 Tage ab und müssen nach Israel fliegen. Schon kommt das OK und teilt uns mit, dass wir bereits jetzt einchecken können, also reihen wir uns ein zum Hafen. Volvo Demut wird rausgewunken um das Gepäck röntgen zu lassen. Terrano Hoffnung und VW Schorsch kommen so durch. Nun müssen die Fahrzeughalter ins Verwaltungsgebäude, damit das Fahrzeug aus dem Pass ausgetragen wird. Schorsch verhält sich unauffällig, der Terrano bekommt einen Röntgengang verordnet. Panisch räumen wir noch eine Kiste Wein aus, die später im Volvo landet. Dann fahren wir zusammen mit einem Benz der Curious Four hinter einem Mitarbeiter quer durchs Hafengelände zur Röntgenmaschine. Witzigerweise räumen wir hier das komplette Gepäck aus, denn der Röntgenauftrag betrifft nur das Fahrzeug. Anschließend wird das Auto in die überdimensionalste Röntgenmaschine gesteckt, die wir je gesehen haben. Aussteigen, Blinklicht und Schranke und schon gehts los - mal sehen ob der kleine sich was gebrochen hat. Im Anschluss wieder herausfahren (es wirkt schon etwas beklemmend, unter dem noch ratternden Röntgenbogen durchzulaufen). Dann warten wir auf das Ergebnis. Ein vergessener Feuerlöscher unterm Vordersitz fällt noch unangenehm auf, aber wir dürfen wieder los. Das Bild dürfen wir leider nicht sehen. Hinter dem Mitarbeiter geht es nun wieder durch den Hafen, diesmal direkt zur Fähre. Hier warten wir nun mit einigen anderen Team. Es heißt wir müssten warten, bis alle Team da sind, bevor beladen wird. Bald kommen auch Schorsch und Demut, allerdings ohne Simon. Dieser war wohl gerade auf dem Klo, als die Kolonne durch den Hafen geführt wurde. Panisch versuchen wir Simon zu erreichen. Dieser scheint sich bei den Fehlzündern eingerichtet zu haben… Glück gehabt, schließlich gibt es dort auch Bier. Wir trinken einige Bier, bevor wir schließlich die Nachricht erhalten, wir dürfen doch schon beladen. Die Autos werden aufs Schiff eingewiesen, wir nehmen unser Handgepäck, gehen von Bord und werden mit einem Bus zurück zum Terminal gebracht. Jetzt nur noch warten bis wirklich alle Autos verladen sind und es geht nach Adana mit einem Bus-Shuttle des dort gebuchten Hotels. es ist etwa 4 Uhr nachts, bis wir dort ankommen. Da das Hotel erst für den darauffolgenden Tag gebucht wurde, schlafen wir mit einigen anderen Teams in der Lobby. Rebecca und Basti finden ein Hotel in der Nähe. Als es gerade beginnt hell zu werden, schlafen wir ein.

 

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