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Tag 0 – Auf nach Oberstaufen

Mit neuem Haarschnitt und 3 unkoordiniert gepackten Autos treffen wir uns bei Kalli in Großkarlbach am Samstag gegen 10 Uhr um die Ladung sinnvoll zu verteilen.

Im Vorfeld wurden bereits fleißig Aufgaben erledigt und erforderliche Dinge gesammelt und besorgt, wie zum Beispiel 2 Rosenstöcke, die unterwegs gepflanzt werden sollen und ein handsigniertes Fußballtrikot des SV Waldhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schorsch ist die rollende Werkstatt, Demut das Versorgungsfahrzeug und Hoffnung bekommt alles ab, was groß und schwer ist, aufgrund des meisten Platzes sowie der meisten Zuladung.

Schnell ein Teamfoto und mit etwas Verspätung geht’s gegen 1300 los über Mannheim, wo Moritz/Sarah (uuuuups… ☺ ) das Trikot des SVW vergessen haben. Da wir uns bis 20 Uhr in Oberstaufen anmelden müssen, fällt die Routen-Wahl auf die Autobahn, wir ballern gen Süden. Unterwegs noch das Team 101 getroffen, in dessen Begleitung wir nicht das letzte Mal fahren werden, wie sich im Laufe der Rallye herausstellen wird.. CB Funk stellt sich als äußerst sinnvoll heraus um koordiniert in der Kolonne zu fahren.

Wir kommen an im Trockenen, doch sobald wir angemeldet sind und unsere von Rebecca vorbereiteten Kopien der Führerscheine, Fahrzeugscheine etc. übergeben haben, legt Petrus richtig los und öffnet die Schleusen. Aufgrund des miesen Wetters, sowie der nicht sehr berühmten Band „Die Schneehühner“ und der schlechten Luft im Festzelt beschließen wir den Abend im privateren Rahmen mit unseren angereisten Unterstützern zu verbringen. Das erste Bier fließt, Kalli beweist uns erstmals seine Kochkunst. Spät in der Nacht geht’s in die Autos zur ersten Übernachtung. Wie sich noch herausstellt ist Hoffnung undicht, so dass sich in dieser Nacht die Matratze komplett vollsaugt, was uns noch einige Tage sozusagen als Souvenir aus Deutschland erhalten bleiben sollte.

 

Abends beim gemütlichen Zusammensein

Tag 1 – Es geht los nach Österreich

Es regnet immer noch. Um 8 sollte das Programm losgehen, wir sind zwar überpünktlich, aber die Fußgängerzone als Startlinie ist bereits voll mit Rallyeteams. Wir stellen uns an den Rand sind aber dennoch recht weit hinten im Starterfeld. In diesem Jahr starten anstatt der möglichen 111 Teams lediglich 37. Viele hatten aufgrund der politischen Situation und anderer Umstände mittel- -oder kurzfristig abgesagt, viele Teams fahren anstatt im 6er Team lediglich im 4er oder gar im 2er Team. Team Fehlzündung musste den heimlich in der Nacht erkämpften Parkplatz direkt vor dem Festzelt mit platten Reifen büßen, Team La-O-La schaffte es sich dennoch daran vorbei zu drängen, so dass sie nach dem Segen der ev. und kath. Pfarrer, sowie des Rabbis und des Iman, zuerst über die Startrampe rollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis wir endlich zum Festzelt kommen, sollten noch fast 2h vergehen, die wir mit teurem Kaffee aus der Bäckerei überbrücken. Wir bekommen noch 3 Fußbälle und 3 Schulränzen als Mitbringsel für geplante Schulbesuche unterwegs. Ein Glück – wir hatten mit deutlich schwerer oder umständlicherer Ladung gerechnet; immerhin gab es in den vorigen Jahren unter anderem Backsteine oder Baumstämme mitzunehmen. Zusätzlich gab es für unterwegs zur Stärkung für jedes Auto einen Sixer Schäffler Bräu Bier aus Oberstaufen sowie die passenden Aufkleber der Brauerei, die später auf dem Weg nach Jordanien an außergewöhnlichen Stellen verteilt werden sollten. Da unser mitgebrachtes Instrument – ein waschechtes „Istanbul“-Schlagzeug, auf 2 unserer Team-Fahrzeuge verteilt wurde, geben wir fälschlicherweise nur die Base Drum ab. Team #11 meh, welche später unser Instrument ziehen sollten, freut das natürlich. Im Austausch erhalten wir ein Xaphon. Diese sieht aus wie eine Flöte hat aber ein Holzbläser Mundstück. Und schon macht es sich bezahlt, dass Kalli in seiner Kindheit Klarinette gespielt hat, denn es ist gar nicht so leicht diesem Intrument einen Ton zu entlocken. Bis nach Israel müssen wir es schaffen, Bruder Jakob auf dem Instrument zu spielen. Und los geht es!

Zuerst müssen wir den Rosengarten des Friedens in Oberstaufen finden, um den ersten Rosenstock standesgemäß einzupflanzen. Das geht ruckzuck, allerdings ist niemand vom OK da um den Empfang unseres Rosenstocks zu quittieren. Also schnell Beweisfoto gemacht und weiter geht’s zum Kletterpark. Hier muss geklettert werden um sich das Roadbook zu verdienen. Bei strömendem Regen haben wir uns das allerdings redlich verdient, sowie die Kaffeepause gleich im Anschluss, um die ersten Aufgaben des Roadbooks zu entnehmen. So erfahren wir, dass wir bis Istanbul ein Kochvideo drehen müssen, die Schäffler Aufkleber gezielt an Orten hinterlassen sowie täglich einen Mercedes fotografieren sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen 2 geht es nun tatsächlich los, Richtung Österreich. Routenplaner und ab sofort Navigator der Gruppe Simon ist top vorbereitet und hat im Vorfeld die schönsten Strecken herausgesucht. Über einen schönen Pass geht’s über die Staatsgrenze. Beweisfoto gemacht und dann weiter einmal quer durchs Land. Da der Hahntennjoch-Pass unglücklicherweise gesperrt war, mussten wir bereits einen Umweg von etwa 50km in Kauf nehmen, die auf Landstraßen deutlich weiter sind, als sie klingen. Dafür sollte dieser Umweg auf der gefühlt kleinsten Straße der Welt uns auch als ein Highlight der Rallye in Erinnerung bleiben. Nach einer stärkenden Brotzeit auf der Theke von Hoffnung, fahren wir weiter überschöne Alpenpässe und Täler bis in die Dämmerung und die Dunkelheit, solange bis Schorsch plötzlich auf einem starken Anstieg ausgeht – Spritleitung ist geplatzt. Bereits von einer Fachwerkstatt repariert, wurde ein zu langes Gummistück eingefügt, welches sich durch Vibration und Bewegung aufgerieben hat und schließlich platzte. Rebecca, Basti und Moritz tauschen das defekte Teil direkt am Hang, weiterhin im Regen aus und nach einer knappen Stunde kann es weitergehen. Währenddessen konnten Simon, Kalli und Sarah die Bekanntschaft eines weiteren Rallye-Teams machen, die uns gesichtet hatten und gerne geholfen hätten. Wir fahren noch etwa bis 2 Uhr nachts, bis wir Nahe Klagenfurt unser Nachtlager auf einem kleinen Dorfparkplatz aufschlagen. Noch eine kleine Brotzeit und ein wohlverdientes Bier bzw. Radler und ab geht’s in die Autos. Durch den andauernden Regen ist die Matratze in Hoffnung weiterhin halbseitig nass.

 

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